Nichts Halbes und Nichts Ganzes, die 3/4 Schwester

Produktion 2016/2017/2018

„Eine Begegnung über die Frage, ab wann man Teil einer Familie ist, ab wann Familie ein Ganzes ist und ab wann es sich lohnt Verpasstes nachzuholen.“

Das Theaterstück handelt von zwei erwachsenen Frauen, die erfahren, dass sie Halbschwestern sind, ihrem Umgang damit, ihren teils hilflosen und teils komischen Versuchen miteinander in Kontakt zu kommen, um vielleicht doch so etwas wie eine Familie zu werden.

„Ich dachte, wir sind ja nun so etwas wie eine Familie. Da könnten wir ja auch ein bisschen Zeit miteinander verbringen…“
Annemarie Felicitas Maria Gruber

Weit entfernt von einer üppigen Bühnenbildausstattung konzentriert sich das Stück auf die intensive Begegnung dieser Frauen. Die modern inszenierte Handlung greift das immer brisante Thema Familie auf. Sie ermöglicht dem Zuschauer sich selbst in Momenten wiederzufinden und zu spüren, wie wichtig, aber gleichzeitig auch schmerzhaft und verletzend Familie sein kann. Und ab wann ist man eigentlich eine ganze Familie?

„Ich kenne keine Annemarie Gruber…Was?…Halb, Viertel, Achtel, Ganz…das ist mir völlig egal…ich bin 32 Jahre sehr gut ohne Familie klar gekommen…“ Annalena Maria v. Stein

Abwechslungsreich mit knackigen Dialogen, bewegenden Monologen, mit Gedichten und ein wenig Musik lädt das Stück die Zuschauer ein, darüber nachzudenken, was Familie für sie selbst bedeutet und wie unvermeidlich wichtig oder unfassbar unwichtig sie auch fürs Leben sein kann.

Rolle: Anna Lena von Stein/Hauptrolle
Uraufführung: 09/2016, München
Regie: Monica Calla/Nina Carolas